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Finanzierungsleasing unter BaFin-Aufsicht

Verfasst am: 2009-09-11 | 2 Kommentare

Seit 1.Januar 2009 ist Finanzierungsleasing ein Finanzdienstleistungsgeschäft. Alle Unternehmen, die Finanzierungsleasing betreiben, sind nach § 32 Abs. 1 KWG erlaubnispflichtig und unterliegen damit der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Ob neben den Leasinggesellschaften auch Fachhändler für Kopierer oder Systemhäuser betroffen sind, die ihre Technik mit eigenen Verträgen finanzieren, wird momentan heftig diskutiert.

Hier einige Pflichten, die eine Erlaubnispflicht für Unternehmen mit sich bringen:

  • organisatorische Pflichten, wie ordnungsgemäße Geschäftsorganisation sowie angemessenes und wirksames Risikomanagement
  • Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses nach den geltenden Vorschriften großer Kapitalgesellschaften
  • Pflichten nach den Bestimmungen des Geldwäschegesetzes einzuhalten
  • Pflicht, auf Verlangen der BaFin (auch ohne besonderen Anlass) Auskünfte über alle Geschäftsangelegenheiten zu erteilen und ggfs. Unterlagen vorzulegen (die Kosten sind vom geprüften Unternehmen zu tragen)
  • Erstattung der Aufsichtskosten, der Mindestbetrag für diese Umlage beträgt laut Gesetz 1300 € pro Jahr

Bauen wir uns schon wieder eine neue Finanzblase auf ?

Verfasst am: 2009-10-20 | 0 Kommentare

Ich habe gerade gelesen, dass die US-Notenbank bei ihrer letzten Sitzung im September über eine Erweiterung ihres Programms zum Ankauf von Wertpapieren gesprochen hat. Sie möchte sich ihre Flexibilität erhalten. Gegenfalls werde der Umfang des Programms entsprechend der wirtschaftlichen Lage ausgebaut oder zurückgefahren.

Erst im September hatte die Fed die Zinsen wie erwartet unverändert bei 0 bis 0,25% gelassen. Um Liquidität in das angeschlagene Finanzsystem zu schleusen, dat die Fed den Zins gekappt und Wertpapiere im Wert von über 1 Billion Dollar gekauft. Sie hat damit faktisch Geld gedruckt.

Sind das nicht auch Gründe, die zur momentanen weltweiten Finanzkrise beigetragen haben ? Wenn die schwerste Rezession nach des 1930er Jahren überwunden ist und die wirtschaftliche Lage sich wieder verbessert - steuern wir da nicht wieder in nächste Katastrophe, weil erneut eine noch viel größere Finanzblase aufgebaut wurde ?


Die Leasingbranche im Jahr der Finanzkrise

Verfasst am: 2009-10-20 | 1 Kommentar

Noch nie gab es so einen Einbruch in der Geschichte der Leasingbranche in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2009 ist das Neugeschäft mit 21 Prozent gesunken. Und ob die Investitionsbereitschaft im Jahr 2010 zunehmen wird, darüber kann wohl nur spekuliert werden. Hinzu kommt, dass die Insolvenzen in Deutschland steigen und das Rating vieler mittelständischer Unternehmen sinkt. (Einen aktuellen Beitrag finden Sie unter Aktuelles von MFL Leasing ) Was bedeutet das für die Leasingbranche ? Werden sich Leasinggesellschaften vom Markt verabschieden ? Höhere Margen, weil das Neugeschäft weiter sinkt ?


Kann der Euro noch gerettet werden ?

Verfasst am: 2010-03-07 | 0 Kommentare

Droht durch die enorme greichische Staatsverschuldung eine weitere Euro-Abwertung ? Die europäische Währung fiel zuletzt im Vergleich zum US-Dollar von 1,51 (Ende November) auf aktuell 1,36.

Zunächst scheint die Krise durch die Maßnahmen der griechischen Regierung (Staatsanleihe und radikales Sparprogramm) einigermaßen gebannt. Allerdings mehren sich Hinweise auf massive Spekulationen gegen Griechenland und den Euro. Und wie reagiert die griechische Bevölkerung ? Was ist, wenn Proteste, Demonstrationen und sogar Gewalt weiter zunehmen ? Droht unter Umständen sogar eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands ? Sicherlich würde das nicht den Tod der EU-Währung bedeuten, aber eine dramatische Abwertung des Euro scheint weiterhin möglich.


Leasing Blog

Verfasst am: 2010-07-22 | 0 Kommentare

Jetzt ist es mittlerweile bereits ein Jahr her, dass unser Leasing-Blog online ist. Und obwohl seitdem die Besucherzahlen auf unserer Website stiegen sowie sich das Ranking in den Suchmaschinen deutlich verbesserte, wird die Teilnahme an unserem Leasing-Blog leider nur sehr wenig genutzt.

Zugegeben, wir haben bis heute auch noch nicht so viele Diskussionsthemen eingestellt. Wahrscheinlich haben wir zu sehr darauf gehofft, dass unsere User interessante Beiträge zur Leasing-Branche oder zum Thema Finanzwelt schreiben. Schließlich gab es ja besonders in den vergangenen Monaten besonders viel zu diesen Themen zu schreiben und zu diskutieren. Wir berichteten über neue Richtlinien und neue Gesetzeslagen für die Leasing-Branche. Und auch aus der Finanzwelt gibt es ja fast täglich zu berichten (Euro, Griechenland, Finanzkrise, das Verhalten von Politikern und Bankern in der Krise ...)

Also an alle blogfreudigen Leser. Ihr seid herzlich eingeladen, Euch an diesen Leasing-Blog zu beteiligen. Als Belohnung wird auch ein Dofollow-Link auf Eure Seite von diesem Blog gesetzt.


Die Banken haben noch immer nichts gelernt.

Verfasst am: 2010-07-22 | 0 Kommentare

Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Stiftung Warentest, die aktuell die Anlagenberatung bei Geldinstituten untersucht hat. Bei dem Test wurde nicht einmal die Note "Gut" vergeben. Dagegen erhielten zwei hessische Banken (eine Volksbank und eine Sparkasse) die Note "Mangelhaft". Untersucht wurden 21 deutsche Geldinstitute nach ihrer Beratungsqualität. Seit Anfang des Jahres muss ein Beratungsprotokoll erstellt werden, wenn es um den Erwerb von Wertpapieren geht. In dem Test gab es allerdings meißtens kein Protokoll, obwohl danach gefragt wurde. Oft wurde ein zu riskantes Anlagemodell empfohlen. Vieles ist wieder so, wie vor der Finanzkrise, als Banken ihren Kunden (oft sogar Rentner oder Hausfrauen) hochriskante Zertifikate verkauft hatten. Viele Anleger von Lehmann-Brothers-Zertifikaten hatten plötzlich vollkommen wertlose Papiere in der Hand. Wann lernen denn endlich die Banker aus ihren Fehlern?


USA - Rutsch in eine neue Rezession ?

Verfasst am: 2010-08-12 | 0 Kommentare

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Wir haben in einem unserer früheren Blog-Beiträge (Bauen wir uns schon wieder eine Finanzblase auf ?) bereits darauf hingewiesen. Jetzt deuten viele Signale darauf hin, dass sich die USA nicht so schnell aus der Krise befreien können, wie beispielsweise Deutschland oder China. Für neue Spekulationen sorgen, der düstere Ausblick der US-Notenbank, schwache Zahlen bei den US-Exporten sowie aktuelle Konjunkturdaten zum Verbrauchervertrauen oder dem Arbeitsmarkt, die nicht besonders positiv ausgefallen sind. Die Verunsicherung steigt massiv. Die Aktienmärkte reagieren mit Nervosität, genauso wie die Devisenhändler. Der Dollar rutschte im Vergleich zum Yen auf ein 15-Jahrestief. Sollte die Kunjunktur einbrechen und die USA in eine neue Rezession rutschen, droht wohl erneut ein heftiger Schlag für die Finanzmärkte.


Bundesbank schmeißt Vorstand raus

Verfasst am: 2010-09-03 | 0 Kommentare

Der Job von Thilo Sarrazin ist wohl weg. Nur noch der Bundespräsident muss unterschreiben, und das scheint reine Formsache. Zum ersten Mal in ihrer mehr als 50-jährigen Geschichte hat die Deutsche Bundesbank einen Verstand gefeuert. Sie war damit schneller als die SPD, die ihn auch loswerden will. Juristisch ist die Angelegenheit wohl aber noch lange nicht geklärt. Die Bundesbank muss sich da schon eine gute Begründung einfallen lassen. Denn zu den elementaren Aufgaben der Bundesbank gehört es nach wie vor, die Euro-Stabilität zu sichern sowie unsere Währungsreserven zu verwalten. Meinungen und Thesen, die Herr Sarrazin jetzt in seinem umstrittenen Buch veröffentlicht hat, können dabei eigentlich keine Rolle spielen. Und bei einem zu erwartendem Widerspruch Sarrazins könnte das der Bundesbank sogar teuer zu stehen kommen. Schließlich geht es wohl um jährliche Bezüge von 220.000 Euro bis zum Jahr 2014.


Koalition einigt sich auf Laufzeitverlängerung

Verfasst am: 2010-09-06 | 0 Kommentare

Sie nennen es "Kompromiss". Die schwarz-gelbe Koalition hat in der letzten Nacht die Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke beschlossen. Im Durchschnitt bleiben demnach die Atomkraftwerke 12 Jahre länger am Netz. Wohl ein fauler Kompromiss !! - Denn es ging ja nur noch um die Dauer der Verlängerung. Man spricht jetzt von einem "großen Erfolg" und Umweltminister Röttgen (CDU) meint sogar : "Der Fahrplan in das Zeitalter der erneuerbaren Energie ist aufgestellt." Die geplante Brennelementesteuer wird letztendlich sicherlich auch von der Atomindustrie auf die Verbraucher umgelegt werden. Für die Atomindustrie ist diese Brennelementesteuer zeitlich begrenzt worden. Man kann gespannt sein, ob diese Begrenzung dann auch den Verbrauchern zugute kommen wird. Völlig unberücksichtigt wurde hier mal wieder die Meinung des Volkes. Demnach ist wohl der überwiegende Teil der Bevölkerung gegen eine Laufzeitverlängerung. Aktuelle wissenschaftliche Analysen bestätigen - eigentlich wäre Deutschand heute schon bereit, seinen kompletten Energiebedarf aus erneuerbaren Energien zu decken.


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